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Tapezieren Sie mit HAILO

Sie können Ihre alte Tapete nicht mehr sehen und ein Tapetenwechsel ist daher schon längst überfällig? Um Ihren Traum von einer neuen Tapete zu verwirklichen und das gewünschte Ergebnis zu erhalten, sollten Sie einige Schritte beachten. Anhand einer kurzen Schritt-für-Schritt-Anleitung werden Sie sehen, dass Tapezieren überhaupt nicht so schwer ist!

Schritt 1: Alte Tapete entfernen

Bevor Sie mit dem Tapezieren beginnen, muss die alte Tapete runter. Das klingt erst mal nach einem komplizierten Unterfangen, ist aber einfacher, als man zunächst erwartet. Zu Beginn brauchen Sie dafür einen Tapetenentferner; sollten Sie keinen Tapetenentferner aus dem Fachhandel zur Hand haben, können Sie das Lösungsmittel auch selbst herstellen.

So stellen Sie Tapetenlöser selbst her

Der springende Punkt beim Ablösen einer Tapete im Lösevorgang ist das Wasser, welches Bestandteil des Lösungsmittels ist. Da Fette bekanntlich Tenside lösen, wird Sie nicht überraschen, dass der Zusatz eines tensidhaltigen Produktes wie z. B. Spülmittel, Shampoo oder Seife die Wirkung verstärkt. Um eine geeignete Mischung aus Wasser und Seife zu erhalten, sollten Sie zwei Liter lauwarmes Wasser, 250 ml Essigessenz und 40 ml Spülmittel verwenden. Füllen Sie diese Mischung in eine Sprühflasche und besprühen Sie damit die Tapete an der Wand. Sollte diese die Wasserlösung nicht aufnehmen, können Sie mithilfe einer Nagelwalze einfach einige Stellen des Wandbelags löchern. Nach etwa einer halben Stunde sollte sich die Tapete mit einem Spachtel ablösen lassen.

Person sprüht Wand mit alter Tapete ein und löst diese mit einem Spachtel ab

Schritt 2: Beschaffenheit der Wand

Wenn Sie die alte Tapete erfolgreich von der Wand entfernt haben, sollten Sie als Nächstes die Beschaffenheit der Wand prüfen. Ist die Wand stark sandend oder saugt sie leicht Wasser auf, dann müssen Sie in beiden Fällen vor dem Tapezieren grundieren. Dafür ist es notwendig, die Wand zuvor von sandigen Partikeln zu befreien und die Löcher in der Wand zu beseitigen. Prüfen Sie abschließend mithilfe eines Baustrahlers seitlich, ob noch Unebenheiten vorhanden sind. Nun kann die Grundierung aufgetragen werden. Diese ist im Fachhandel oder Baumarkt erhältlich. Sollten bei Ihnen Gipskartonplatten verbaut sein, ist es wichtig, einen lösungsmittelfreien Tiefengrund aufzutragen. Diesen erhalten Sie ebenso im Fachhandel oder Baumarkt.

Schritt 3: Tapezieren - die richtige Vorbereitung

Nun beginnen die letzten Vorbereitungen, bevor die erste Bahn tapeziert werden kann. Stellen Sie den Strom für das zu tapezierende Zimmer ab und entfernen Sie Schalterblenden und Steckdosen. Stellen Sie mit einem Phasenprüfer sicher, dass die Stromzufuhr wirklich unterbrochen ist, um Unfälle beim Tapezieren zu vermeiden. Anschließend sollten Sie das passende Werkzeug auswählen und die letzten Vorbereitungen treffen, um Ihre erste Tapetenbahn kleben zu können. Sie brauchen zunächst einen Tapezierspachtel, um mit einem Cuttermesser die Tapete entsprechend zuschneiden zu können und überschüssige Tapete zu entfernen. Mit einer Wasserwaage oder einem Senklot bestimmen Sie eine gerade Senkrechte für die erste Bahn und zeichnen diese mit einem Bleistift an. Um die Bahnen akkurat anzubringen, sollten Sie die Länge der Wand ausmessen. Da die Tapeten erst dann perfekt zugeschnitten werden können, sobald diese an der Wand angebracht sind, sollten Sie beim Zuschneiden jeder einzelnen Bahn in der Länge einen Verschnitt von 10 cm einberechnen.

 Im nächsten Schritt bereiten Sie die Tapete vor, indem Sie diese auf Ihrem Tapeziertisch ausbreiten. Tragen Sie nun den Kleister durchgehend und gleichmäßig mit einem Quast auf die Tapete auf. Noch besser geeignet wäre hier ein Tapetenkleistergerät, mit dem es möglich ist, den Kleister gleichmäßig aufzutragen. Falten Sie anschließend die Tapete zu je einem Drittel und zwei Drittel in der Länge. Wenn die Tapete nach etwa 15 Minuten zusammenklebt, können Sie  mit dem Tapezieren beginnen.

Liste von Werkzeugen fürs Tapezieren

Schritt 4: Das Tapezieren der ersten Bahn

Nun ist es an der Zeit, die Tapete an die Wand zu bringen: Zuerst werden zwei Drittel der Tapete an der angezeichneten senkrechten Markierung mit der Tapezierbürste von innen nach außen angebracht, dann das untere Drittel. Mit der Tapezierbürste streichen Sie die Tapete von innen nach außen an die Wand und mit der Andruckwalze wird die Tapete endgültig an die Wand gedrückt. Ein Schwamm beseitigt überflüssige Kleisterreste. Daran anschließend sollten die Überhänge, welche Reste des vorher eingeplanten Verschnittes von 10 cm sind, mithilfe eines Cuttermessers oder bestenfalls mit einer sogenannten Dreieck-Beschneidkante entfernt werden. Vor allem mit Letzterer geht das Abschneiden an der Wand viel einfacher. Wir sprechen aus Erfahrung! Achten Sie darauf, immer vom Fenster – und damit von der Lichtquelle - weg zu tapezieren, also immer mit dem Lichteinfall. Dadurch werden eventuelle Überlappungen im Nahtbereich weniger sichtbar.

Eine Person klebt die erste Bahne Tapete an die Wand

Schritt 5: Das Tapezieren mit Vliestapeten

Sie sollten die für Ihre Zwecke passende Tapete wählen. So haben beispielsweise Vliestapeten im Vergleich zu Papiertapeten mehrere Vorteile: Das Trägermaterial besteht aus Zellstoff und beinhaltet häufig auch Textilfasern. Dadurch ist es besonders strapazierfähig, leicht zu verarbeiten und schwer entflammbar. Kleinste Risse im Putzuntergrund stellen daher kein Problem dar. Vliestapeten werden mit einem speziellen Kleister an die Wand tapeziert und müssen vorab nicht eingestrichen werden. Dieser Kleister lässt sich besonders leicht zu handhaben. Er verfügt einerseits über eine besonders hohe Anfangshaftung, der Sitz der Vliestapete lässt sich andererseits aber dennoch längere Zeit korrigieren, bevor er trocknet.

Der Vlieswandbelag verändert sich nicht: Er dehnt sich weder aus, noch schrumpft er. Jedoch muss die Wand bei der Vlieswandtapete vorab weiß grundiert werden, da sie stärker durchscheint, als eine herkömmliche Tapete. Außerdem erleichtert sie Ihnen auch den nächsten Tapetenwechsel, weil Vliestapeten leichter wieder entfernt werden können als andere Tapeten. Sie können einfach trocken abgezogen werden, ohne dass zuvor ein Tapetenlöser verwendet werden muss. Dies ist damit zu begründen, dass die Zugbelastbarkeit des Vliesgewebes höher ist, als die Klebewirkung des Kleberuntergrundes.

Tapezieren mit einem kompetenten Partner an Ihrer Seite

Für das Tapezieren Ihrer Wände sollten Sie das richtige Equipment an der Seite haben, dass Sie sicher bis unter die Decke Ihrer Räume bringt – egal, wie hoch diese sein mögen. HAILO hat sich unter anderem im Bereich Leitern mit professionellen Produkten und kompetenten Leistungen einen Namen gemacht. Der Erfinder der ersten Haushaltsleiter aus Aluminium überzeugt durch ein innovatives Sortiment, das für jeden Anspruch und jeden Einsatz die richtige Lösung bietet.

Ob im Haus oder im Altbau mit hohen Decken: HAILO bietet für jeden Ort die passende Leiter.  Besonders geeignet ist die neue L100 TopLine. Mit der bis zu 150 kg belastbaren Alu-Sicherheits-Haushaltsleiter ist jede gewünschte Arbeitsebene sicher und komfortabel erreichbar. Darauf können sich die Verbraucher verlassen: HAILO ist die Nummer 1 beim Leiternkauf*. Auch die L100 TopLine vereint Sicherheit, Bedienungskomfort, gutes Design und Top-Qualität made in Germany. Dieser hohe Anspruch wird durch ein Garantieversprechen von 25 Jahren unterstrichen.

* Quelle: Marktforschung vom 16.08.2018, durchgeführt von der Logibrand GmbH

Sicherer Stand auch in großen Höhen und auf jedem Untergrund

Ein sicherer, stabiler Stand ist besonders wichtig, wenn Sie oben auf einer Leiter stehen. Ein rutschiger Boden oder ein wackeliger Stand können beim Tapezieren zu einem echten Sicherheitsrisiko werden. Bei der L100 TopLine sorgen schwarze XXL-Stufen mit Anti-Rutsch-Riffelung und extra tiefer Standfläche von 13 cm für festen Stand bei allen Aktivitäten. Zusätzlichen Halt bietet der ausziehbare Sicherheits-Haltebügel, der sich auch mit einer Hand bequem greifen lässt.

Um auf jedem Boden einen rutschfesten und sicheren Stand zu garantieren, gehören zur Grundausstattung des Allrounders die HAILO-typischen EasyClix Basic-Füße, die nach Bedarf jederzeit gewechselt werden können. Das als Zubehör erhältliche EasyClix Wechselfuß-Set Living schützt empfindliche Bodenbeläge wie Parkett vor Kratzern und ist absolut rutschsicher. Für weiche Gartenböden sind die tellerförmigen EasyClix Garden-Füße perfekt. So steht für jeden Untergrund der passende Fuß zur Verfügung.

Stauraum auch hoch oben

Sie stehen oben auf der Leiter und wissen nicht, wohin mit all den Dingen, die Sie brauchen? Utensilien wie Nägel, Pinsel, Klebeband, Farbdosen oder Schwämme sind in der Multifunktions-Ablageschale gut aufgehoben. Sie verfügt außerdem über zwei Steckplätze, zwei Universalhaken, Eimerschlaufe und einen Stabhalter, um größere Tools wie Hammer, Schraubenzieher oder Fensterreiniger zu befestigen. Weitere Qualitätsmerkmale sind zum einen die parallelen Holme für mehr Kniefreiheit oberhalb der Plattform sowie Hightech-vernietete Holm-Stufenverbindungen.

Mit diesen erstklassigen Produkteigenschaften und einem Maximum an Mehrwert gehört die L100 TopLine zu den Top-Produkten von HAILO. Lieferbar sind Ausführungen von drei bis acht Stufen. Bei der achtstufigen Variante beträgt die maximale Arbeitshöhe ca. 3,72 Meter.

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