Die Reinigung einer weißen Decke wird von einer Frau auf einer Leiter durchgeführt

Zimmerdecke reinigen

Die Decken von Zimmern in Wohnungen und Häusern sind oft schwer erreichbar und dementsprechend auch schwieriger zu reinigen. Ist der letzte Anstrich schon etwas her, können sich mit der Zeit Flecken bilden und Staub sowie Spinnweben an der Zimmerdecke ansammeln. Dann muss zur Leiter gegriffen werden und über dem Kopf gearbeitet werden. Wir halten einige Tipps für die schnelle und gründliche Reinigung von Zimmerdecken bereit, mit denen Sie trocken bleiben und sicher arbeiten.

Der Aufstieg und die richtige Haltung

Da Sie bei der Reinigung der Decke an der höchsten Stelle des Raums agieren, empfiehlt sich eine Alu-Stehleiter wie die HAILO L80 ComfortLine, die Ihnen nicht nur einen sicheren Stand gewährleistet, sondern auch Platz für Ihr Equipment bietet. Die Plattform und die extra tiefen Stufen ermöglichen das bequeme Arbeiten in der Höhe auch über eine längere Zeit. Dank der Ablageschale und der Eimerschlaufe haben Sie immer alles zur Hand und sparen wertvolle Zeit, da Sie weniger oft hinab- und wieder hinaufsteigen müssen.

Für Ihre Sicherheit und Gesundheit ist es allerdings wichtig, dass die Leiter bei Arbeiten an der Decke nicht genau unterhalb der Stelle platziert wird, an der gearbeitet wird. Stattdessen sollte die Leiter immer etwa 30–50 cm versetzt stehen, sodass Sie nicht direkt über Ihrem Kopf arbeiten müssen und eventuell das Gleichgewicht verlieren.

Frau sitzt im Wohnzimmer vor der HAILO L80 ComfortLine nach fertiger Putzaktion an der Decke

Einfachen Schmutz, Staub und Flecken von der Oberfläche entfernen

Handelt es sich lediglich um oberflächlichen Schmutz, leichte Flecken oder sogar nur Spinnweben, kommen Sie bereits mit einfachen Mitteln sehr weit. Wir empfehlen das Anmischen von lauwarmem Wasser, einem milden Putzmittel und etwas Essig. Um das Putzmittel auf der Zimmerdecke möglichst gleichmäßig verteilen zu können, sollten Sie es mit einer Sprühflasche oder einem Zerstäuber aufsprühen. Anschließend lassen Sie es kurz einwirken und beginnen dann, es mit klarem Wasser abzuwischen. Hierfür eignet sich ein Tuch oder ein Schwamm.

Eine weiße Decke ist zu sehen. Auf dem Boden steht ein Eimer und daneben liegt ein Putztuch

Grundsätzlich empfiehlt es sich vor allem bei großen Flächen, die Zimmerdecke in einzelne Abschnitte einzuteilen, um zu gewährleisten, dass jede Stelle einer guten Reinigung unterzogen werden kann. Zum Schluss sollten Sie das sanfte Trockenreiben der Zimmerdecke nicht vergessen, um neue Flecken auf der Oberfläche zu vermeiden. Hierfür können Sie ein Baumwolltuch oder eine unbenutzte, weiße Malerrolle verwenden.

Tipp: Wenn Sie eine Holzdecke haben, sollten Sie grundsätzlich auf zu starke Reinigungsmittel verzichten. Bleiben Sie hier bei einer Wasserreinigung, um Verfärbungen und Schimmel vorzubeugen, und trocknen Sie diese gut ab.

Hartnäckigen Schmutz entfernen: Intensive Reinigung

Wenn einfaches Abwaschen der Wand oder Zimmerdecke mit dem Tuch nicht mehr ausreicht, muss diese aufwendiger gereinigt oder gar frisch gestrichen werden.

Wir empfehlen, dabei passende Kleidung tragen, damit das Arbeiten beispielsweise mit Bleiche oder Farbe nicht zur Gefahr für Sie oder Ihre Kleidung wird. Einweg-Schutzanzüge eignen sich hervorragend, um Sie und Ihre Kleidung vor Verätzungen zu bewahren. Auch Möbel und Böden sollten entsprechend mit Folie ausgelegt werden, damit die Farbe und das Reinigungsmittel keine Chance hat, diese zu ruinieren.

Die richtige Reinigung auswählen

Um eine fundierte Entscheidung über die richtige Reinigungsmethode zu fällen, sollten Sie den Dreck an Ihrer Deckenwand analysieren: Stark verschmutzte Decken, die etwa unter Schimmelbefall leiden, müssen stärker behandelt werden als leichte Verschmutzungen durch einfachen Dreck.

Zunächst können Sie dann auf Schmutzradierer-Schwämme oder eine Reinigungsflüssigkeit aus warmem Wasser und Backpulver zurückgreifen. Lassen Sie diese Flüssigkeit eine Weile in die Decke einziehen, bevor Sie sie mit Wasser nachbehandeln und so das Putzmittel vom Untergrund wieder entfernen. Etwas intensiver ist sicherlich das Reinigen mit Natriumphosphat: Hier sollten Sie jedoch dringend mit Handschuhen und einer Schutzbrille arbeiten, um sich nicht selbst zu verletzen. Sollte die Verschmutzung schwerer wiegen und es hat sich beispielsweise Schimmel angesetzt, ist es ratsam, auf Bleichmittel und Schimmelentferner zurückzugreifen. Aber auch hier gilt: Halten Sie sich dringend an die Anweisungen der Hersteller, um sich nicht selbst zu gefährden und sicher im Haushalt zu arbeiten. Wenn das Reinigen der Decke nur noch zu mäßigem Erfolg führt, sollten Sie die alte Tapete oder den Putz überstreichen: Bringen Sie neue Farbe auf den Untergrund und er erstrahlt in neuem Glanz. Sind die Verunreinigungen besonders dunkel, empfiehlt sich ein zweiter Anstrich mit der Wandfarbe. Beachten Sie jedoch, dass Schimmel vor dem Überstreichen bekämpft werden muss, damit er sich nicht ungesehen weiter verbreitet.

Anleitung zum Streichen der Decke und Wand

Hinweise zu den verschiedenen Deckentypen

Zusätzlich zur Art der Verschmutzung spielt natürlich auch der Deckentyp eine Rolle. Hier haben wir für Sie einige Hinweise zur Reinigung der verschiedenen Typen zusammengetragen.

Der Dreck wird von einer Frau mit einem Tuch von einer Wand entfernt

Gipsdecken

Eine Gipsdecke hat viele Vorteile, da sie besonders einfach bearbeitet und ersetzt werden kann. Doch Gipsplatten sollten aufgrund Ihrer Struktur regelmäßig einen neuen Anstrich erhalten. Beachten Sie zudem bei der Reinigung, dass Sie nicht zu viel Wasser verwenden, um Flecken zu entfernen, denn dieses zieht schnell in den Gips ein und beeinflusst seine Tragfähigkeit.

Tapezierte Decken

Wände und Decken, die mit Tapeten versehen sind, haben viele Vorteile. Schöne Motive verdecken triste Betonwände und Unebenheiten und Tapeten sorgen für bessere Schalldämpfung. Jedoch sind sie anfällig für Risse und lösen sich beim Einsatz von zu viel Wasser von der Decke. Mit aggressiven Reinigungsmitteln sollten Sie zudem hier vorsichtig umgehen, da diese in die Tapete einziehen und die Wand beschädigen oder die Farbe ausbleichen lassen können.

Verputzte Decken

Eine verputzte Decke ist günstig und ziemlich unempfindlich. Die Beständigkeit gegen Feuchtigkeit und auch etwas aggressivere Reinigungsmittel erleichtert das Entfernen von hartnäckigen Verschmutzungen. Andererseits erschwert die Struktur die Arbeit, denn ein Schwamm oder Tuch wird daran schnell kaputt gerieben. Verputzte Decken lassen sich im Normalfall und falls notwendig leicht neu streichen.

Spanndecken

Die Spanndecke ist besonders pflegeleicht, da sie meist eine glatte Oberfläche hat und aus leicht reinigenden und nicht wasserziehenden Materialien besteht. Diese muss also nur mit einem Tuch gesäubert werden und stellt keine besonderen Ansprüche.

Bild einer Holzdecke

Decken aus Holz

Holzdecken haben ebenfalls eine schalldämpfende Wirkung und sorgen für ein rustikales oder zumindest gemütliches Ambiente. Andererseits sammeln sie schnell und gerne Staub. Flecken ziehen schnell ein und sind schwer wieder zu entfernen. Ein Überstreichen kommt auch nur selten infrage, wenn gerade der natürliche Holzfarbton erhalten bleiben soll. Ist das Holz bemalt, muss zudem auf bleichende Mittel verzichtet werden. Holzdecken bieten jedoch zwei Alternativen für hartnäckigen Schmutz: Abschleifen oder einzelne Holzelemente auswechseln. Leichte Verschmutzungen lassen sich jedoch feucht wegwischen. Anschließend empfiehlt es sich, das Holz zu trocknen und mit geeigneten Mitteln zu imprägnieren.

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